Lebenslanges Lernen - lebenslange Chance

Zeitraum:  September 2009 – Juni 2011

Projektleiterin: Jelena Scharschuch

 

Partner:

1. NTI-Gymnasiet Göteborg (Schweden)

2. Zespół Szkół Łączności w Szczecinie (Polen)

3. Berufliche Schule der Stadt Neubrandenburg “Wirtschaft, Handwerk und Industrie” (Deutschland)

 

Im Rahmen der gewerblich-technischen Erstausbildung absolvieren die Schüler in Mecklenburg-Vorpommern u.a. Betriebspraktika in verschiedenen Elektro- und IT-Firmen und erleben, dass viele moderne Betriebe auf Mitarbeiter angewiesen sind, deren Kenntnisse über die nationale Unternehmenskultur und die eigene Sprache hinausgehen, und sie merken, dass die Anforderungen vor allem an die fremdsprachlichen Qualifikationen der zukünftigen Mitarbeiter wachsen.

 

Mit unserem Projekt wollen wir denen, die bereit sind, diesen hohen Anforderungen besser zu entsprechen und Qualifikationen für einen europäischen Arbeitsmarkt zu erwerben, eine Chance geben.

Mit den im Ausland erworbenen Erfahrungen erhöhen die Auszubildenden die Chancen auf einen guten Berufseinstieg europaweit. Sie lernen neue Arbeitsorganisationen kennen und erhöhen Ihre Teamfähigkeit.

Zum Erlernen von Fremdsprachen ist ein europäischer Auslandsaufenthalt von großer Bedeutung. Sie begegnen neuen Kulturen und Arbeitsweisen und vertiefen ihre Sprachkenntnisse und ihr Sprachverständnis.

Durch den Umgang mit fremden Kulturen und Menschen erhöht sich ihre Selbstständigkeit, die maßgeblich zur Eigeninitiative beiträgt.

 

Aufenthalte in europäischen Ländern und Städten führen unmittelbar zum Kontakt mit interessanten Menschen verschiedener Nationen.

 

Am Projekt nehmen Teilzeitauszubildende und Lehrer der Beruflichen Schule der Stadt Neubrandenburg sowie Schüler und Lehrer der Partnerschulen in Göteborg (Schweden) und Szczecin (Polen) und ihre Praxispartner für die berufliche Ausbildung teil.

 

Die pädagogische Betreuung während der Praktika erfolgt durch Lehrer der aufnehmenden Schulen.

Auswertung und Betreuung der praktischen Leistung der Schüler erfolgt gemeinsam durch Lehrer aller teilnehmenden Schulen.

 

Im Projekt nehmen zwei ausländische Aufnahmeeinrichtungen teil. Beide befinden sich in grenznahen Regionen und entsprechen unseren Vorstellungen und Anforderungen in Bezug auf Organisation und Betreuung. Sie haben sich schon als zuverlässige Partner in den früheren Leonardo Projekten erwiesen.

 

Die geplanten Praktika entsprechen vom Inhalt und von der Dauer den Anforderungen unserer Ausbildungsordnung. Ein Zeitraum von 4 Wochen ist günstig, da die Schüler ausreichend Zeit haben, um sich einzugewöhnen und am Berufsleben des Praktikumsbetriebes teilzunehmen. Die ersten 2-3 Tage werden die Schüler in den jeweiligen Einrichtungen verbringen, wo sie von den Partnern vor Ort auf das Praktikum vorbereitet werden und ihnen die Grundlagen der Landessprachen vermitteln.

 

Die Auswahl der Praktikumsbetriebe erfolgt durch die Aufnahmeeinrichtungen. Das Praktikum wird durch Betreuer der Partnerschulen überwacht und begleitet, sie führen auch die Auswertung des Praktikums vor Ort. Sie besorgen ebenfalls passende Unterkünfte und kümmern sich auch um kulturelle Angebote in der Freizeit. Es werden Partnerschaftsverträge zwischen den Einrichtungen abgeschlossen und die Einzelheiten abgesprochen.

Die Aufnahmeeinrichtungen stehen stets im Kontakt mit den Projektteilnehmern und unterstützen sie mit Rat und Tat. Bei Problemen sind sie verpflichtet die Entsendeeinrichtung zu informieren und den Teilnehmern zu helfen.

Die Betreuer von der schwedischen Schule sind Andreas Karlberg und Robin Kahlbom und von der polnischen Schule Hanna Grzadziel.

 

Betreuer der entsendenden Schule haben ständigen telefonischen Kontakt oder stehen per E-mail mit den Betreuern der aus den Partnerschulen und den Teilnehmern in Verbindung.

Schüler erarbeiten einen Praktikumsbericht und informieren regelmäßig die Schule per e-Mail über den Stand der Erarbeitung.

 

Nach der Rückkehr wird eine ausführliche Abschlussbesprechung durchgeführt, in welcher sie die Leistungen beschreiben und eventuelle Schwierigkeiten erläutern können.